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Bewegungstherapie

 

Bewegungstherapie bei Tinnitus hat zum einen das Ziel der Muskelentspannung an fehlbelasteten Gelenken (z. B. Halswirbelsäule, Kiefergelenk), zum anderen soll sie durch moderates Ausdauertraining den Kreislauf anregen, die Sauerstoffversorgung aller Gewebe verbessern, damit den Stoffwechsel in den Zellen fördern und die Regulationsfähigkeit der zirkulatorischen Reflexkreise stärken.
 

Sport ist immer auch eine Möglichkeit, aus einem fixierten „Stresszustand“ zu geraten. Bei adäquater Dosierung der Belastung werden durch Bewegung die Folgen eines zu hohen Katecholaminspiegels im Blut gemindert. Dauerstress wirkt sich deshalb negativ auf den Kreislauf und die Gewebe aus, weil z. B. die ausgeschütteten Nebennierenmark-Hormone Adrenalin und Noradrenalin nicht ausreichend „abgearbeitet“ werden. Steigt ihr Blutspiegel, ist die adäquate Antwort die Flucht oder ein Angriff, die im täglichen Leben durch körperliche Äquivalente nicht unmittelbar zu realisieren sind. Folge sind dann Muskelverspannungen; die Durchblutung wird durch Engstellen der Gefäße beeinträchtigt, die Gewebe übersäuern.
 

Durch maßvolle Bewegung lässt sich dieser Mechanismus wieder umkehren, weil die stressinduzierte Hormonspiegeländerung nun physiologisch wirken kann.
 

Über die vertiefte Atmung wird die Säure-Basen-Bilanz positiv beeinflusst (durch Abatmen von CO 2 ), über erhöhte Perspiration und Transpiration werden ausscheidungspflichtige Substanzen über die Haut, die „dritte Niere“, eliminiert.

 


Ausdauertraining 

Am günstigsten ist das regelmäßige Ausüben einer Ausdauersportart, z. B. Walking. Bewegung an der frischen Luft ist einem Bewegungspensum im Innenraum, z. B. am Laufband, vorzuziehen. Die individuellen Möglichkeiten des Patienten müssen aber unbedingt berücksichtigt werden, damit das Pensum überhaupt realisiert wird. Wichtig ist auch das Bestimmen der individuellen Leistungsgrenze, die am Ergometer festgelegt werden kann (maximal tolerierbare Herzfrequenz von 200-Alter/min bei 100 Watt Mindestleistung und von 170-Alter/min bei 75 Watt Mindestleistung; 8)

 

Alternativen zum Walking (1/2 bis 1 Stunde täglich) sind

-          Gymnastik 2 x 10 min/Tag

-          Waldlauf 30 min dreimal pro Woche

-          Radfahren 30-45 min dreimal pro Woche (15-25 km/h, niedrige Übersetzung)

-          Ballspiele ohne Wettkampfcharakter

-          Einmal täglich ins Schwitzen kommen

 


Atemtherapie 

Mit zur Bewegungstherapie gehört auch Atemtherapie, die mit in die körperorientierten Psychotherapie-Verfahren hineinspielt. Sie verbessert ebenfalls die Sauerstoffversorgung und den Zellmetabolismus. Aus diesen Gründen wird auch die MAYR-Kur empfohlen, da sie die Atmung verbessert, indem die intrathorakalen und intraabdominalen Druck- und Zugverhältnisse beeinflusst werden.

 

 

Massage

Im naturheilkundlichen Verständnis ist Tinnitus ein Symptom der Kongestionierung und Anhäufung von Stoffwechselendprodukten bzw. „Schlacken“ im Kopfbereich. Physiologisch könnte man dies durchaus durch unsere heutige „kopforientierte“ Lebensweise erklären. Nachweislich steigen bei geistiger Betätigung der Blutfluss im Gehirn und die Glukoseutilisation. Damit ist der Stoffwechsel gesteigert.
 

Vorstellbar ist ohne weiteres, dass die vielfältige wechselseitige physikochemische und neuronale Beeinflussung im kranialen Bereich durch jahrelange „unphysiologische“ Überforderung zu Störungen des empfindlichen Gleichgewichtes führen kann. Auch durch Massage kann versucht werden, dieses Gleichgewicht bestmöglich wiederherzustellen.

Geeignet sind folgende Verfahren

  • Manuelle Lymhdrainage, sie verbessert den Abfluss dieser Substrate.
  • Klassische manuelle Massage, um Nacken- und andere muskuläre Verspannungen zu lösen. Immer wieder wird jedoch berichtet, dass durch eine zu unsensible Massage ein Tinnitus erst ausgelöst wurde; hier ist also Vorsicht geboten. Bei druckschmerzhaften Triggerpunkten ist eine Detonisierung zu empfehlen.
  • Durch Bindegewebsmassage kann der Kiefer-Nacken-Ohrbereich reflektorisch beeinflusst werden.
  • Mit Fußreflexzonenmassage kann versucht werden, über reflektorische Beeinflussung des Ohres die Symptomatik zu verbessern.




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Keywords: Tinnitus| Ohrgeräusche | Durchblutungsstörungen | Nackenverspannung | Naturheilkundliche Behandlung |

 

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