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Ordnungstherapie

 

Durch Ordnungstherapie im weitesten Sinne werden geeignete Verhaltensweisen erarbeitet, erlernt und eingeübt, die diejenigen Faktoren eines Leidens beeinflussen, die durch die Lebensgestaltung bedingt sind. 
Ordnungstherapie kann mit einfachen Maßnahmen beginnen, z. B. mit der Empfehlung, eine Nackenrolle zu verwenden, um während des Schlafes ein unphysiologisches Abknicken der HWS zu verhindern. Auch die Empfehlung, als Tinnitus-Patient wann immer möglich die Stille zu meiden, fällt unter Ordnungstherapie. Beratung hinsichtlich des Arbeitsplatzes kann angezeigt sein (z. B. Lärmschutz, ergonomische Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes usw.). Auch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen kann durch den Arzt erleichtert werden.

 


Stressmanagement 

Zentral für Tinnitus-Patienten scheint jedoch das Stressmanagement zu sein. Einerseits kann die Penetranz eines chronischen Tinnitus zu erhöhtem psycho-physischem Stress führen, z. B. auch durch Schlafstörungen. Andererseits wird das Leiden unter einem bzw. das Entstehen eines Tinnitus häufig als psychosomatisches Symptom und Folge psycho-physischen Stresses aufgefasst. Grob gesprochen entwickeln Patienten aber deshalb psychosomatische Symptome, weil sie psychische Probleme nicht eingestehen und die Belastung sich einen somatischen Ausweg sucht. Die Therapie kann daher meist nicht an psychischen Kernfragen ansetzen, weil der Patient die Auseinandersetzung damit ablehnt.

 


Psychotherapie 

In diesem Sinne kann naturheilkundliche Ordnungstherapie als körperorientiertes Psychotherapieverfahren eingesetzt werden und damit – falls notwendig – den Zugang zur Annäherung an psychotherapeutische Intervention öffnen. 

Lebensordnungsfragen betreffen z. B. den Tagesablauf, das Gleichgewicht zwischen beruflicher, familiärer Belastung und Entspannung, die Ernährung, die Frage, wie der Patient mit seinem Körper generell umgeht, ob er ihn überfordert, Warnsignale beachtet usw. Auch die Urlaubsgestaltung und Freizeitaktivitäten können thematisiert werden; Ernährungsberatung und ärztliche Beratung und Unterstützung bei der Beendigung eines Genussmittelmissbrauches gehören ebenso dazu.

 


Entspannungsverfahren
Als körperorientierte Psychotherapieverfahren können in der Gruppe Entspannungsverfahren eingeübt werden. Dabei sind die Neigungen des Patienten zu berücksichtigen. Gute Erfahrungen wurden mit der Muskelrelaxation nach JACOBSON gemacht, die vor allem für streng somatisch orientierte Patienten geeignet ist, mit Autogenem Training (für Patienten mit Offenheit gegenüber Suggestionen und Autosuggestionen), Yoga als Teil einer fernöstlichen Philosophie, mit der Feldenkrais- und der Alexander-Methode (bei offensichtlichen begleitenden muskulären Dysbalancen) usw. 

Bei Managern beliebt ist die Silva-Mindcontrol. Auch Biofeedback geht in eine ähnliche Richtung. Erfahrene berichten auch über gute Effekte der Hypnose; hier wird das Ohrgeräusch im Unterbewusstsein mit positiven Empfindungen (z. B. Meeresrauschen – Urlaubsstimmung) gekoppelt.






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Keywords: Tinnitus| Ohrgeräusche | Durchblutungsstörungen | Nackenverspannung | Naturheilkundliche Behandlung |



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