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 "Die Kost, die dem Schmied bekommt, die zerreißt den Schneider." (Volksspruch)

"Große Abendmahlzeiten füllen die Särge." (S. Kneipp)

Vielesser

„Ein mäßiger Esser wird gesünder und frischer bleiben als ein Vielesser, das ist ganz gewiß.“
(S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 164)

 

Überfütterung

„Wer lange leben will, muß vernünftig essen. Man gebe der Natur nicht mehr, als sie ertragen kann, sie wird nur beschwert.“ (S.Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 166)


Schlingen

„Beim Essen kaue man alles ordentlich; es handelt sich darum, daß die Speisen schon im Munde ganz vom Speichel durchdrungen werden. Beim hastigen Hinunterwürgen geht das nicht; kommt aber kein Speichel in die Speisen, dann ist die Verdauung eine unvollkommene, schlechte.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 167)

 
Zuhause Essen

„Am liebsten esse ich zuhause, da weiß ich was ich habe.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 4. Band, 1898, S. 47)

 

Maßhalten beim Essen
„Lieber esse man drei bis viermal am Tage als ein bis zweimal recht viel!“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 4. Band, 1898, S. 250)


Frühstück, gesundes

„Dem Kaffee oder Tee ist als Frühstück eine Mehl- oder Brennsuppe vorzuziehen, weil diese viel Nährstoffe enthalten und die Bildung des Blutes fördern. Man röstet Korn oder Weizen oder beides zusammen gemischt im Ofen, mahlt es und verwendet da so gewonnene Mehl zur Suppe.“
(S. Kneipp)

 

Pflanzenkost

„Wenn man das Mehl rein und unverfälscht haben könnte, so wäre eine ausschließliche vegetarische Kost vorzuziehen; da das Mehl aber meistens in sogenannten Kunstmühlen hergestellt ist, so enthält es auch künstliche Beimischungen, wie Gips usw., was der Gesundheit nachteilig ist.“ (S. Kneipp)

 

Fleischkost

„Fleisch allein genossen erzeugt zu viele Wärme im Magen, weshalb man es nie ohne Gemüse nehmen soll.“ (S. Kneipp)

   

Abendessen

„Des Abends sollte man sich aller Fleischspeisen enthalten. Kindern sollte man aber überhaupt kein Fleisch geben. Stark gewürzte Speisen sind der Gesundheit sehr schädlich und können Magenleiden aller Art hervorrufen; ebenso nachteilig ist auch der Fleischextrakt.“ (S. Kneipp)

 

Nahrung, flüssige

„Obwohl die flüssige Nahrung leichter zu verdauen ist, als die trockene, ist sie doch dem Körper nicht so zuträglich als letztere, weil sie zu schnell in das Blut tritt und dieses mit überflüssigen Nährstoffen überfüllt wird. Deshalb ist eine abwechselnd trockene und flüssige Kost zu empfehlen. Hauptsächlich aber denjenigen, deren Beruf eine sitzende Lebensweise bedingt, ist von einseitiger Ernährung abzuraten.“ (S. Kneipp, 7. Jhg. 1897, S. 66, Nr. 5)

 

Einfache Speisen

„Mit den Speisen verhält es sich ganz so, was gewöhnlich für das Dürftigste und Ärmlichste gehalten wird, ist das Beste.“ (S. Kneipp, Kneippblätter, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 119)

 

Maßhalten

„Maßhalten in allem sage ich tausend Mal! Nehmet kleine Portionen, 3-4-6 Löffel voll, dazu einen Bissen Brot, und es ist für 1-2 Stunden genug. Von übergroßen Mengen hat der Körper wenig oder nichts, weils der Magen nicht bewältigt.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 121)

 

Ernährungsgewohnheiten
„So lange keine durchgreifende Änderung in unserem Ernährungssystem eintritt, können die argen Schäden, an denen die Menschheit krankt, nicht behoben werden, es wird im Gegenteil noch schlechter werden.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 123)

 
Kräuter
„Ich habe die tiefste Überzeugung, daß die Kräuter nicht nur Heilmittel, sondern auch ganz ausgezeichnete Nährmittel sind; ein Blick auf das, was die Kräuter leisten überzeugt uns ja davon.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 139)

 

Gut Essen und Trinken
„Ich möchte gerne mal etwas über eine geregelte Lebensweise sagen und wie man vernünftig unter den Speisen wählen soll; denn ich bin überzeugt, es wissen 1000 nicht wie leben, wie essen und trinken; sie sind unterrichtet über den Wert und Unwert der Nährmittel und kaufen meistens das Schlechteste. Mein Grundsatz ist: Nicht wenig essen, aber gut.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 162)

 

Gemischte Kost
„Derjenige wird am besten tun, der eine gemischte Kost hat.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1892, 1. Band, S. 153)

 

Gutes Kauen
„Wer langsam isst und richtig kaut, erspart seinem Magen viele Mühe.“ (S. Kneipp, Ratschläge zur Kinderpflege, S. 63)

 

Pflanzliche Nahrung
„Aus dem Gesagten können wir den Schluß ziehen, daß der Genuß von Früchten und Pflanzen vorzuziehen sei und der Fleischgenuß hinter diesem zurückstehe. Da jedoch auch das Fleisch ein gutes Nahrungsmittel ist, so wird man am besten tun, neben den Vegetabilien auch dieses zur Speise zu wählen.“ (S. Kneipp, So sollt ihr leben , S. 60)

 
Regelmäßigkeit beim Essen
„Die Regelmäßigkeit im Essen und Trinken befördert die Verdauung ungemein und ist deshalb sehr zu raten.“ (S. Kneipp, Codizill zu meinem Testament, S. 42)

 
Wechselreiche Kost
„Sei dem nun, wie ihm wolle; ich kann bestimmt versichern, daß ich eine wechselreiche Kost für besser halte, und die Erfolge geben mir auch recht.“ (S. Kneipp, Codizill zu meinem Testament, S. 49)

 

Einfache Kost
„Wähle man doch immer eine reizlose, einfache, gut verdauliche Kost. Bei den Vornehmen und Reichen darf man die aber nicht suchen; wenn man eine gesunde Kost will, muß man zu den Armen und Einfachen.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 1)

 
Verkünstelte Kost
„Bezüglich der Ernährung lautet bei mir die Hauptregel: nicht verkünstelte, durch scharfe Gewürze verdorbene Hausmannskost, das unverfälschte Getränk, das in jedem Quell der liebe Herrgott spendet, beides genügsam gebraucht, ist dem Menschenkörper am besten und förderlichsten. Ich bin nicht Puritaner und gestatte gern ein Glas Wein oder Bier, lege demselben aber durchaus nicht die allgemein beliebte Bedeutung bei. ... dem Obste lege ich größere Bedeutung bei.“ (S. Kneipp, Meine Wasserkur, S. 10)

 

Schlechte Säfte durch Ernährung
„Aber auch den Erwachsenen gegenüber muß ich wieder eine vernünftige Ernährung betonen; ohne diese ist alles umsonst, die Natur kann sich nicht erholen, denn wenn die schlechten Säfte durch bessere, und das verdorbene Blut durch gutes ersetzt werden soll, dann kann dies doch nur durch zweckmäßige Nahrung geschehen.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 4)

 

Süßes
„ Die Conditors und Kunstbäcker sind der Fluch unsrer Zeit, alles läuft ihnen zu, die Jugend wird mit dem verderblichen Zeug fast aufgefüttert, was haben wir da für einen Nachwuchs zu erwarten? Esset Haberbrei, Kraftsuppe, Kleienbrot, und ihr werdet bald anders sein.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 1895, S. 122)

 

Leib

„Es erscheint von größter Wichtigkeit, daß der Leib, diese wunderbarste aller Wohnungen, aus dem besten Material aufgebaut werde.“ (S. Kneipp)

 

Mengen beim Essen
„Maßhalten in allen sage ich tausend Mal! Von übergroßen Mengen hat der Körper wenig oder nichts, weils der Magen nicht bewältigt.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 2. Lieferung, 1894, S. 121)

 

Gut Essen
„Mein Grundsatz lautet: "Nicht wenig essen, aber gut", d. h. die für den Körper brauchbare Kost soll man genießen und das Übrige bei Seite lassen.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 3. Band, 1890,1891, S. 68)

 

Magerkeit – richtig essen
„Aber im Essen selber liegt gar oft der Grund zur Magerkeit; wieso?
Man ißt zu hastig, zu gierig, zu schnell, die Speisen werden nicht vom Speichel durchsetzt, sie gehen halb oder unverdaut ab, der Körper hat nichts davon. Ich kann nicht genug betonen, esset langsam, kauet die Speise vorerst tüchtig, dann schluckst sie; trinkt nicht zwischen's Essen hinein.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 3. Lieferung, 1894, S. 258)

 

Mundverdauung
„Schon im Munde geht eine teilweise Veränderung der Speisen vor sich, was durch den Mundspeichel bewirkt wird; es ist darum von Wichtigkeit, auch Speisen die man nicht zu kauen braucht, eine Weile im Munde zu behalten, damit sie vom Speichel durchdrungen werden.“ (S. Kneipp, Neue Vorträge, 3. Lieferung, 1894, S. 260)

 
Einfache Kost
„Die beste Kost hat das Landvolk, denn sie ist einfach und ungekünstelt. Was schaden dagegen unsere Kunstmühlen! Man muß die Frage stellen: Kommt dieses Brot (das Weißbrot) auch von unserem Herrgott? Es ist ja, als ob es aus Staub und aus der Luft gemacht wurde.“ (S. Kneipp, Riedel G.: S. 75)

 
Nahrhafte Kost
„Unter gesunder Kost verstehe ich nicht eine feine, gesuchte, sondern eine nahrhafte Kost.“
(S. Kneipp, Krankheiten und Heilkräuter, 32 Vorträge, S. 116)

 

Einfache Kost
„Verschluckt man die einfachste Kost, der Magen ist ruhig dabei; er verarbeitet dieselbe bis sie verdaut ist.“ (S. Kneipp, Krankheiten und Heilkräuter, 32 Vorträge, S. 164)

 

Kultur
„Sehet, so hat Gott wunderbar gesorgt, so einfach und doch so schön!  Die sog. Kultur hat uns aber die Einfachheit unserer Nährweise genommen, was nicht genug zu bedauern ist.“ (S. Kneipp, Codizill zu meinem Testament, S. 25)

 

Einfachheit
„In der Einfachheit liegt ebenso die Heilkraft, nicht im Reichtum.“
(S. Kneipp, Codizill zu meinem Testament, S. 51)

 

Einfachheit
„Man kann die Natur mit einfachen Mitteln im Heilungsprozeß ebenso gut unterstützen als mit kostspieligen und in mancher Beziehung nutzlosen Mitteln.“ (S. Kneipp, Codizill zu meinem Testament, S. 51)

 

Diät–Gesunderhaltung
„Zur Gesunderhaltung des Körpers gehört auch die richtige Diät, die natürliche Lebensweise.“
(S. Kneipp, Kneippblätter, 6. Jhg., 1896, S. 18)

 

Wurzelgenuß

„Es ist schade, daß es fast ganz außer Gebrauch ist, die Wurzeln ungekocht zu genießen. Hätte man sich nicht so entwöhnt, sie roh zu verzehren, so würden sie in größerer Geltung stehen.“
(S. Kneipp, So sollt ihr leben, S. 72)


Zuckerwasser hebt die Kräfte
„Zuckerwasser mit einem Stückchen Kraftbrot ist ein vortreffliches Mittel zur Blutbildung und zur Hebung der Kräfte, ich habe durch dies einfache Mittel wunderbare Erfolge errungen.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, S. 120, 2. Band, 1895)

 

Zuckerwasser und Brot
„Zuckerwasser, von Zeit zu Zeit mit einem Stück schwarzen Brotes genossen, gibt gutes Blut. Der Zucker ist gut fürs Blut, das Blut enthält auch Zucker.
Ich habe das Zuckerwasser sehr oft geraten und kann es wirklich sehr gut empfehlen, besonders bei Kindern. Aber zum Zuckerwasser sollte man stets ein Stück Brot essen.“ (S. Kneipp, Öffentliche Vorträge, 3. Band, 1890,1891, S. 69)


Rauchen-Sparen
„Mein Urteil über das Rauchen geht überhaupt dahin: Wer gar nicht raucht, tut am besten, weil er seiner Natur keine nachteiligen Stoffe zuführt und zugleich nicht wenig Geld erspart, das er sonst recht gut verwenden kann.“ (S. Kneipp, So sollt ihr leben, S. 165)

 

Rauchen – Trinken im Übermaß
„Der Raucher und der Biertrinker gehören in einen Sack. Das Übermaß bringt bei diesem und jenem Schaden für den Körper und für den Geldbeutel. Es gibt Leute, die in ihrem Leben ein Vermögen vertrinken und verrauchen.
Soll man also gar nicht rauchen? Eines schickt sich nicht für alle. Aber wer nicht raucht ist am besten dran. Schwache und im Wachstum begriffene junge Leute sollen gar nicht rauchen; erwachsenen und starken Männern bringt mäßiges Tabakrauchen außer Geldverlust keine Schaden, vorausgesetzt, daß ein mildes Kraut zum Rauchen verwendet wird. Starke Tabake soll man aber unter allen Umständen meiden. Die Tabakpflanze enthält bekanntlich ein scharfes Gift, Nikotin genannt. Dieses Gift wirkt auf die Magenschleimhaut, sowie auf die Entwicklung des Körpers überhaupt sehr nachteilig ein. Die ungünstige Einwirkung auf den Magen macht sich in der verminderten Nahrungsaufnahme und der dadurch bedingten ungenügenden Ernährung geltend. Starke Raucher sind schwache Esser und sehen meist leidend aus. Das Nikotingift kann auch plötzliche Erblindung herbeiführen. Das Rauchen kann geradeso zur Leidenschaft werden als das Trinken. Es gibt Leute, die das Rauchen dem Essen vorziehen und für eine Pfeife Tabak oder eine Zigarre das beste Essen hergeben würden. Es ist unzweifelhaft, daß starkes Rauchen das Leben verkürzt und das Denkvermögen schwächt. Die Behauptung, daß mitunter auch starke Raucher alt werden, entbehrt wohl nicht der Wahrheit, allein das sind Ausnahmen und Ausnahmen gibt es überall. Es gibt auch Trinker, die alt werden, aber wie viel?
Ist das Rauchen schon den Männern unzuträglich, so ist solches bei dem weiblichen Geschlecht geradezu verwerflich. Der Körper des Weibes ist viel zarter als derjenige des Mannes, infolgedessen auch minder widerstandsfähig. Die Wirkungen des Tabakrauchens machen sich bei dem weiblichen Geschlecht auch viel unangenehmer bemerkbar als bei dem männlichen. Blasse Farbe, Appetitlosigkeit, träger Gang und Mattigkeit sind die Folgen des Tabakrauchens. Zur Bleichsucht hinneigende Mädchen ziehen sich durch Rauchen häufig den Tod zu.“ (S. Kneipp, nach Vorträgen des Sebastian KNEIPP, Kneippblätter, 1896, S. 2)

 
Mineralwasser
„Es ist mit dem Mineralwasser wie mit den Laxiermitteln. Wenn jemand hin und wieder ein Laxirmittel nimmt, so ist noch nicht viel gefehlt; wenn man aber weil es gut wirkt, längere Zeit davon Gebrauch macht, so richtet es die Natur zu Grunde.“ (S. Kneipp, So sollt ihr leben, S. 85)

 
Salzhaltige Mineralwässer
„Auch das sogenannte kurmäßige Trinken der verschiedenen Mineralwasser ist des starken Salzgehaltes wegen den Organen schädlich und kann vor deren Genuß, wie vor dem Gebrauch derselben als Bäder nur gewarnt werden.“ (S. Kneipp, Kneippblätter, 1897, S. 114)

 

Schwarzer Tee
„Hier sage ich im allgemeinen: Glücklich ist derjenige, der noch keinen Tee getrunken hat; er vermißt gar nichts. Unglücklich aber ist der, welcher sich an den Tee gewöhnt hat. Dieser ist wiederum nur ein Reizmittel, besitzt durchaus keine Nährstoffe und ist ein langsames Gift für die Naturkraft.“

(S. Kneipp,
Allerhand Nützliches, S. 400, 401)

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