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Einlauf
Der Einlauf ist ein ausleitendes Verfahren zur Reinigung des Dickdarms, auch zur Behebung einer akuten Verstopfung (Obstipation) sowie zur Entgiftung und Fiebersenkung bei akuten Infektionskrankheiten.
Über ein Einlaufgefäß (Irrigator – erhältlich in Apotheken oder Sanitätsgeschäften) wird bis zu 1 Liter körperwarmes Wasser in den Darm eingebracht. Durch Lagewechsel werden alle Darmabschnitte benetzt.

 

Elektrolyte
Stoffe, die Ionen enthalten. Ionen bewirken die elektrische Leitfähigkeit. Wichtige Ionen biologischer Elektrolyte sind Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium – diese sind besonders für das Elektrolytgleichgewicht der Zellen von Bedeutung. Elektrolyte regulieren den Wasserhaushalt des Körpers sowie den pH-Wert des Blutes und spielen eine große Rolle für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen. Das Elektrolytgleichgewicht wird aufrechterhalten über die Zufuhr durch die Nahrung.
 

Elektrolythaushalt
Sammelbegriff für alle Vorgänge, die mit Aufnahme, Ausscheidung und Verteilung der in den Körperflüssigkeiten gelösten Mineralstoffe (Elekrolyte) zusammenhängen. Der Elektrolythaushalt spielt eine zentrale Rolle bei vielen elektrochemischen Vorgängen an der Zellmembran, z. B. der Erregungsübertragung im Nervensystem.

 

Endorphine
Körpereigene (Eiweiß-)Substanzen, die vermehrt unter positiven Stresszuständen freigesetzt werden und vor allem schmerzstillend wirken, Angst und Anspannung reduzieren und das Wohlbefinden (bis zur Euphorie) steigern können. Produktion u.a. bei Ausdauersportarten, KNEIPP-Wasseranwendungen, Fasten.


Entgiftung
Die Bindung und Ausleitung der dem Körper zugeführten oder im Körper entstandenen Gifte durch entsprechende Maßnahmen: Ausleitung über den Darm (Einläufe, Bittersalz, pflanzliche Mittel), Ausleitung über die Haut (Wickel, Packungen, Waschungen, Bäder, Sauna, Trockenbürsten), Ausleitung über die Nieren (gesteigerte Flüssigkeitszufuhr, pflanzliche Mittel, diätetische Maßnahmen wie Fasten, Entlastungstage).
 

Entlastungstag
Entlastungstage dienen der kurzzeitigen Schonung eines überlasteten Verdauungstrakts und Stoffwechsels sowie zur Entschlackung und Entwässerung des Gewebes und sind sowohl zur Vorbeugung als auch im Rahmen von Kurmaßnahmen zur Ernährungstherapie nach ärztlicher Verordnung bei zahlreichen Erkrankungen geeignet.
 

Entmineralisation
Zur Neutralisierung von Säuren benötigt der Körper basisch wirkende Substanzen. Wenn jedoch zuwenig Basen wie z. B. Kalzium mit der Nahrung zugeführt wird bzw. die Nahrung aus vielen Kalziumräubern besteht (Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee) oder wenn zuwenig Kalzium aus der Nahrung aufgeschlossen werden kann, dann greift der Organismus vor allem auf die Kalziumreserven in den Knochen, einem der größten körpereigenen Basendepots, zurück. Die Knochen werden im Laufe der Zeit brüchig und das Knochengerüst wird weniger stabil – Osteoporose droht.
 

Entsäuerung
Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Zivilisationskrankheiten. Verfahren sind: Fasten, Heilfasten, Teefasten, Mayr-Kur, ausleitende Verfahren, basenbetonte Ernährung, Basenpulver, Basenfasten.
 

Entsäuerungskur
Eine ein- bis zweimal im Jahr durchgeführte, mindestens zweiwöchige Entsäuerungskur in Kombination mit den richtigen Basenpräparaten hilft nachhaltig, um Säuredepots zu leeren und leere Basendepots wieder aufzufüllen.
 

Entschlackung
Im Körper angesammelte Schlacken (Stoffwechselend- und -abfallprodukte wie Harnsäure, Gärungs- und Fäulnisprodukte aus dem Darm, aber auch ein Zuviel normaler Stoffwechselprodukte wie Cholesterin oder Fettablagerungen) werden durch entsprechende ausleitende Verfahren aus dem Körper entfernt, um wieder gesunde Verhältnisse in Blut, Lymphe und in den Geweben herzustellen.
Das Behandlungsprinzip besteht in der forcierten Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten durch ausleitende Verfahren, im therapeutischen, auch regelmäßigem, vorbeugendem Fasten und anderen naturheilkundlichen Verfahren (Mayr-Kur). Diese sind besonders wirksam in Kombination mit den 5 Säulen nach Sebastian Kneipp (Wasseranwendungen, Ernährung, Pflanzen, Bewegung, Lebensordnung).


Entspannungstechniken
Ein Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems kommt nicht nur dem psychischen Befinden, sondern auch der Durchblutung zugute. Mit aktiver Entspannung wird auch die Entgiftung und Entschlackung des Körpers unterstützt. Experimente ergaben, dass nach einer Entspannungsübung der Milchsäurespiegel gesenkt wird, worauf auch ein schnellerer Angstabbau beruhe.


Ergometrie
Belastungs-EKG – die vor, während und nach einer körperlichen Belastung aufgezeichnete Herzstromkurve


Ernährung
Dem Organismus soll mindestens die gleiche Menge an basenbildenden Elektrolyten (Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium) zugeführt werden wie an säurebildenden Nahrungsmittel. Eine Faustregel besagt, dass die Ernährung etwa 80 % basenbildende Stoffe enthalten soll.

Ernährungstherapie
Eine gesunde, ausgewogene und individuell verträgliche Ernährung spielt zur Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit eine große Rolle. Der Stoffwechsel wird maßgeblich von der Art und Zusammensetzung der Ernährung beeinflusst: Ein Organismus befindet sich dann im "Stoffwechselgleichgewicht“, wenn genau so viel Energie in Form von Nahrung zugeführt wird, wie diese auch verbraucht („verbrannt“) worden ist. Auch das richtige Essverhalten ist von großer Bedeutung.

Verfahren der Ernährungstherapie: Umstellung von der belastenden Zivilisationskost zur Vollwertnahrung oder lakto-vegetabilen Heilnahrung, einzelne Entlastungstage, Intensiv-Ernährungstherapie (Heilfasten) mit anschließendem Kostaufbau und langfristiger Ernährungsumstellung.

 

Ernährungsumstellung
Um auf natürliche Weise zu entgiften und zu entschlacken, muss auf Nahrungs- und Genussmittel verzichtet werden, die den Körper unnötig belasten: Die Entsorgung beginnt mit der richtigen Versorgung. Eine Umstellung auf eine vollwertige Ernährung mit frischen, naturbelassenen und schonend zubereiteten Lebensmitteln fördert die Entsäuerung und versorgt den Körper zudem mit lebenswichtigen, basisch wirkenden Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Ballaststoffen.
> Ernährungsumstellungstabelle (pdf) 

 

Essinstinkt
Durch unsere Lebensweise haben wir allzu oft den Sinn für das Maß und die Qualität unserer Nahrung verloren, der Essinstinkt ist abhanden gekommen. Natürliche Sättigungsreflexe sind meist verkümmert, und der durchschnittliche Esser verfügt nicht mehr über das Gefühl, wann er aufhören soll. Je übersäuerter der Körper ist, desto unnatürlicher erfolgt auch die Nahrungsauswahl. Nach einer Entsäuerungskur werden die Sinne wieder viel sensibler für das, was einem gut bekommt und was man besser zu meiden hat. 

 

Esskultur
in Ruhe essen, nur kleine Bissen in den Mund nehmen, gründlich kauen, gut einspeicheln, jeden Bissen genießen, während der Mahlzeit nicht trinken, Obst und Rohkost nicht nach 15 Uhr essen, nicht ablenken lassen durch Fernsehen, Zeitung lesen, Reden oder Diskussionen und Streitgespräche. Hastiges Essen und Essen unter Stress vermeiden.



F


Fäulnis
Fäulnis ist neben der Gärung ein Zeichen für ein überfordertes Verdauungssystem: Eiweiß z. B. kann, vor allem wenn im Übermaß genossen, durch die Verdauungsfermente nicht mehr angemessen aufgeschlossen werden, weshalb es im Darm zu Fäulnisprozessen kommt. Die dabei entstehenden Gifte werden in den Blutstrom aufgenommen und können sich so im gesamten Organismus schädlich auswirken.

Familiäres Mittelmeerfieber
auch „Maltafieber“. Schwere Infektionskrankheit, bei der es zu Gefäß- und Gelenkscheidenentzündungen und zu schweren Nierenschäden durch Ablagerungen kommt.


Fasten
Im Fasten greift der Organismus auf seine Depots zurück, die dadurch Unnützes und Belastendes freisetzen – dies sind vor allem Ablagerungen in Gelenken, Arterien und im Bindegewebe.

Fasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung (nicht aber Flüssigkeit) mit dem Ziel der Stoffwechselreinigung durch Entschlacken, der Schärfung des Bewusstseins (seelische Reinigung), der Neuorientierung gegenüber Überflüssigem
(z. B. Genussmittel) durch Verzicht auf das Notwendige, der besseren Durchblutung der Haut sowie aller Organe und – wenn notwendig – der Gewichtsverminderung. Unterschieden werden kuratives Fasten (z. B. Mayr-Kur, Heilfasten nach Buchinger) und präventives (vorbeugendes) Fasten. Bestandteile der Fastentherapie sind Darmreinigung mit salinischen, isotonischen Salzlösungen, ausreichend Bewegung mit nachfolgender Ruhepause, ausreichende Trinkmenge, Überwachung des Gewichts sowie Substitution von Elektrolyten. Beim Fasten kann die Harnsäurekonzentration ansteigen, wenn sich die Säuredepots auflösen. Um die Bildung von Harnsäureablagerungen zu vermeiden, ist die Zufuhr basisch wirkender Mineralien während des Fastens wichtig. Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten.


Flohsamen
Samen vom Flohkraut und vom Sandwegerich, die Schleimstoffe enthalten, dadurch in Flüssigkeit stark aufquellen und im Darm zu einem Dehnungsreiz führen, wodurch die Darmperistaltik angeregt wird. Zur Anwendung bei Verstopfung lässt man die Flohsamen in Wasser vorquellen und nimmt diese mit reichlich Flüssigkeit ein.
 

Fluidextrakt
Flüssigextrakt

 

Fußbad, warm
Ein warmes Fußbad – evtl. unter Zugabe eines Esslöffels basischen Badesalzes oder Natron – unterstützt die Ausscheidung von Säuren und Schlackenstoffen über die Füße. Es ist auch bei Fuß- oder Nagelpilz sowie chronisch kalten Füßen und abends als Einschlafhilfe bestens geeignet. (Bei Krampfadern und –entzündungen, Besenreisern und diabetischem Fuß nur nach Rücksprache mit dem Kneipp-Arzt.)




















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