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P


Paramunität
antigenunspezifische Abwehrsteigerung (Abhärtung)
 

Parenchym
Organ - Gewebe
 

Pertussis
Keuchhusten. Bakterielle Allgemeinerkrankung im Kindesalter, die über längere Zeit – vor allem nachts – Hustenanfälle verursacht.

 

pH-Wert
Die Stärke der Säuren und Basen wird als pH-Wert (potentia Hydrogenii, Hydrogen = Wasserstoffion) gemessen. Die pH-Skala reicht von 0 bis 14. Werte von 7 abwärts stehen für Säuren, Werte von 7 aufwärts stehen für Basen (0 ist am stärksten sauer, 14 am stärksten basisch). Der neutrale Bereich liegt bei 7.

Die Stärke der Säure oder Base nimmt jeweils um den Faktor 10 zu: Eine Säure mit dem pH-Wert 3 ist also 10mal so stark wie eine Säure mit dem pH-Wert 4. PH-Werte unter 4 und über 9 wirken ätzend. Die Werte können durch chemische Analyse („Titrieren“) oder einfaches Messen mit Indikatorstäbchen ermittelt werden.

 

Physiotherapeut
gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung im Gesundheitswesen. Die Ausbildung an einer staatlich anerkannten Lehranstalt befähigt zur Anwendung der physiotherapeutischen Anwendungen und Techniken.1994 trat das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) in Kraft. Der Beruf "Krankengymnast" wurde in "Physiotherapeut" umgewandelt. Nach wie vor gibt es den Masseur und med. Bademeister, der aufgrund dieses Berufsgesetzes eine deutlich veränderte Ausbildung erhielt (2 Jahre Schule, 1/2 Jahr Anerkennungspraktikum) und nach wie vor für die Physikalische Therapie zuständig ist.

 

Phytotherapie
Pflanzenheilkunde befasst sich mit der Anwendung pflanzlicher Heilmittel zur Therapie, zur Unterstützung der Therapie sowie zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Krankheiten.

Heilpflanzen wirken als ‚natürlicher Reiz’ regulativ und können so auf sanfte Weise gestörte Regelkreise des Organismus harmonisieren und die Abwehrleistung des Körpers aktivieren.

Plinius
Plinius der Ältere (23 oder 24 – 79 n. Chr.). Hat in seiner vielbändigen Naturgeschichte (‚Naturalis historia’) als erster enzyklopädisch die Erscheinungen der Natur dargestellt.

Psyche
Übersäuerung schlägt sich auch auf die Psyche (man reagiert „sauer“). Übersäuerte Menschen sind oft Stimmungsschwankungen ausgesetzt, leiden unter Reizbarkeit, Nervosität, Aggressivität, Ruhelosigkeit, Leistungsabfall oder sind seelisch nur wenig belastbar. Eine Entsäuerung harmonisiert, verbessert das seelische Befinden und sorgt für geistige Klarheit. Mineralstoffmangel kann auch für psychische Erkrankungen verantwortlich sein.
 

Pufferung
Stoffwechselreaktionen werden von Enzymen gesteuert, die, um optimal funktionieren zu können, einen bestimmten pH-Bereich benötigen. In allen Körperbereichen müssen deshalb genau definierte pH-Werte genau eingehalten werden – dies ist die Aufgabe der körpereigenen Puffersysteme.
 

Purgation
Maßnahmen zur Steigerung der Ableitung über den Magen-Darm-Trakt. Zu den purgierenden Verfahren zählen der Einlauf, salinische Wässer (Glaubersalz, Bittersalz, Karlsbader Salz) und pflanzliche Mittel (z. B. Aloe, Senna, Faulbaum). Wirkung: entzündungshemmend, fiebersenkend, allgemein „umstimmend“: Entlastung und Entgiftung durch Ausscheidung von Fäulnis- und Gärungsprodukten, Förderung der Absonderung (Sekretion) von Verdauungssäften, Beseitigung einer bestehenden Darmfehlfunktion, die vielen Krankheiten vorausgeht.  



R


Reaktion
der Organismus reagiert mit einer individuellen Reaktion auf einen therapeutischen Reiz


Reflektorische Beziehungen
Innerhalb des Organismus erfolgen Reaktionen auf gesetzte Reise: Einzelne Organe und Organsysteme sind mit den Geweben der Körperdecke (Haut, Unterhaut, Muskulatur) verbunden. Durch diese reflektorische Einflussnahme können z. B. Brustschmerzen auch von der Wirbelsäule unterhalten werden oder ungesunde Verhältnisse am Dünn- oder Dickdarm die periphere Durchblutung beeinflussen. Vielfältige naturheilkundliche Behandlungsprogramme machen sich diese reflektorischen Beziehungen zunutze.
 

Regelkreis
Die körpereigene Regulation unterliegt komplexen biokybernetischen Regelsystemen. Dabei wird der optimale Gesundheitszustand durch das Ineinandergreifen unzähliger Regelkreise bestmöglich stabilisiert. Homöostase gilt als der Normalzustand.
 

Regulationsstörung
Störung der Anpassungsmechanismen des Organismus
 

Regulationssysteme
Anpassungsmechanismen des Organismus

 

Reiter-Krankheit
Krankheit, bei der eine gleichzeitige Entzündung von Gelenken, Harnröhre und der Augenbindehaut auftritt. Es sind fast nur Männer bis zum dritten Lebensjahrzehnt betroffen.
 

Reiz
Ein gesetzter therapeutischer Reiz (Stimulus) wird von Reaktionen beantwortet. Naturheilverfahren bedienen sich natürlicher – physikalischer, pflanzlicher – Reize, um den Organismus zu einer gesunden Reaktion zu veranlassen (vs. künstliche Reize der modernen Zivilisation). Von großer Bedeutung ist die rechte Dosierung eines therapeutischen Reizes. (Siehe auch Reiz-Reaktions-Prinzip)
 

Reiz-Reaktions-Prinzip
Wichtiges therapeutisches Prinzip der Naturheilkunde, bei dem die naturheilkundliche Maßnahme als (unspezifischer) Reiz aufgefasst wird, der den Organismus zu einer sinnvollen, positiven Reaktion anregt (Adaptation), und zwar örtlich sowie im gesamten vegetativen, immunaktiven und endokrinologischen System. Voraussetzung dafür ist eine noch vorhandene Reaktionsfähigkeit des Organismus. Typische Reize sind z. B. Anwendungen von Wärme oder Kälte (Hydrotherapie), Bäder, Klimawechsel, körperliches Training oder diätetische Maßnahmen. 


Rekonvaleszenz
Erholungsphase nach einer Krankheit
 

Respiratorische Azidose
Eine respiratorische Azidose tritt auf, wenn die Abatmung von Kohlendioxid gestört ist und sich das Gas dadurch im Organismus anhäuft. Zunächst versuchen die Nieren, eine Übersäuerung des Organismus durch vermehrte Säureausscheidung zu kompensieren. Sinkt der pH-Wert des Blutes trotzdem unter 7,2, muss der Patient intensivmedizinisch betreut werden.
 

Resorption
Aufnahme von Nährstoffen, auch Flüssigkeiten aus dem Magen-Darm-Trakt in die Blut- oder Lymphbahn; auch die Aufnahme von Stoffen über Haut und Schleimhäute und Lunge.

Rohkost
Rohkost darf nicht in zu großen Mengen gegessen und muss gut gekaut werden. Außerdem gilt: Je schwächer die Verdauungskraft, desto schlechter kann Rohkost verstoffwechselt werden. Auch auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an: Essen Sie Rohkost und Obst nicht mehr nach 15 Uhr, da sonst Gärungsvorgänge eintreten. Durch die Vergärung entstehen hochgiftige Fuselalkohole wie Methanol und Propanolol, die den Alkoholspiegel im Blut auch ohne Alkoholkonsum erhöhen.
 

Ruhe
Ruhe und Entspannung sind wichtige Rahmenbedingungen für die physische und psychische Entsäuerung. Entspannte Muskeln werden besser durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt, und die Tendenz zu Entzündungen – meist die Folge verkrampfter und minderdurchbluteter Muskulatur – sinkt.

 























 

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