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Säuberung

Bestandteil der Mayr-Kur: Durch das Fasten werden Produkte unvollständiger Verstoffwechselungen („Schlacken“) mobilisiert, die die Funktion des Verdauungskanals sowie des gesamten Organismus beeinträchtigen können. Die Säuberung umfasst daher eine gründliche Ausleitung der Stoffwechselablagerungen und eine nachhaltige Darmreinigung (durch streng isotone Salzlösungen, Trinkkuren, manuelle Bauchbehandlung; vgl. Schonung).

Säuberung, Schonung, Schulung
Therapiekonzept nach F. X. Mayr zur Entschlackung des Körpers mittels Darmsanierung und zur optimalen Vorbereitung auf eine gesündere individuelle Ernährungsform (Ernährungsumstellung)
 

Säure-Basen-Haushalt
Verhältnis von Säuren und Basen im Organismus. Der physiologische pH-Wert in Blut und Gewebe liegt zwischen 7,35 und 7,45 und wird durch die Puffersysteme (Blut, Lunge, Nieren) konstant gehalten. Ein Überschuss an Säuren führt zu säurebedingten Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten (Azidose).

 

Säurebildner
Sauer verstoffwechselt werden vor allem Lebensmittel wie Fleisch und Wurst, Eier, Käse, Süßigkeiten, Zucker, Weißmehlprodukte, Kuchen und Gebäck, Teigwaren, Alkohol, Kaffee, Colagetränke und Limonaden, Nikotin, Fast Food und Fertiggerichte. Schwächer säurebildend sind Produkte aus Vollkorn und Auszugsmehl sowie einige Milchprodukte (Sauermilchprodukte, Quark). Zur Säurebildung tragen darüber hinaus auch eine ungesunde Lebensweise, Stress, seelische Belastungen, Bewegungsmangel, Sauerstoff- und Flüssigkeitsmangel, belastende äußere Umwelteinflüsse, innere fehlgesteuerte Stoffwechselprozesse sowie Infekte, chronische Erkrankungen, bestimmte Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes) sowie ein krankes Verdauungssystem (Selbstvergiftung aus dem Darm) bei. (siehe auch Basenbildner)
 

Säuregriff
Über dem Schlüsselbein liegt ein Muskel, der gut mit den Fingern zu umgreifen ist. Fast alle Menschen reagieren auf diesen „Säuregriff“ mit Schmerzen, da das Muskelgewebe an dieser Stelle verhärtet ist – es hat sich eine Myogelose gebildet, die oft mit einer schmerzhaften Entzündung verbunden ist.
 

Säuren und Basen
Säuren sind chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung Wasserstoffionen
(H + ) (Protonen) abspalten, Basen (oder Laugen) sind chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung Hydroxyd-Ionen (OH) abspalten.
 

Säureschutzmantel
Der Säureschutzmantel der Haut hält Bakterien vom Eindringen ab. Wenn jedoch übermäßig viele Säuren über die Haut ausgeschieden werden, leidet der Säureschutzmantel, und die Haut kann Keime nicht mehr ausreichend abwehren.


salinische Abführmittel      
Bittersalz (Magnesium-Sulfat), Karlsbader Salz, in Wasser gelöst. Sanfte
Darmreinigungsmittel, die die Darmschleimhaut zwar anregen, Überflüssiges ins Darminnere abzugeben, jedoch nicht reizen. Positive Nebeneffekte: Gallenausschüttung und Leberentstauung.
 

salinische Salzlösung
isotone (der Konzentration der Körperzellen gleiche) Flüssigkeit zur Darmreinigung. Eine Flüssigkeitssäule benetzt die Darmwand und durchspült das Darmrohr, ohne dabei resorbiert zu werden (Bittersalz, Karlsbader Salz, Glaubersalz, F. X. Passagesalz).


Salzsäure
Salzsäure ist ein Bestandteil des Magensaftes, wo sie unter anderem die Hydrolyse von Fetten bewirkt, aber auch zum Abtöten von Keimen vor Eintritt in das weitere Verdauungssystem dient.

 

Sander, Friedrich
Der Arzt Friedrich Sander gilt als ein Pionier der Säure-Basen-Forschung, der sich dem Säure-Basen-Thema aus biochemischer und physiologischer Sicht näherte und mehr als zwanzigjährige klinische Studien unternahm. Er entwickelte eine diagnostische Methode zur Bestimmung des Säure-Basen-Haushalts („Der Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Organismus“, 1953).
 

Saponine
Substanzen mit einer Glykosidverbindung, die in Wasser wie Seife schäumen. Ödeme wirken schleimlösend, harntreibend und gegen Mikroben (u. a. in Efeu, Rosskastanie, Süßholz)


Sauerstoff
Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge dienen der Energiegewinnung und laufen unter Beteiligung von Sauerstoff ab. Steht dem Stoffwechsel jedoch kein Sauerstoff zur Verfügung, muss er sich, um weiterarbeiten zu können, einen anderen Weg suchen. Bei diesem „Notfallstoffwechsel“ entstehen als Nebenprodukt zusätzliche Säuren, die den Körper belasten. So entsteht zum Beispiel Milchsäure als Folge einer lokalen Übersäuerung der Muskeln (Muskelkater). Milchsäure fällt auch an, wenn das Herz unter Sauerstoffmangel arbeiten muss.

 

Sauna
Die Sauna unterstützt die natürliche Entsäuerung des Körpers: Beim Schwitzen scheidet die Haut vermehrt Giftstoffe über den Schweiß aus.

segmental            
reflektorische Beziehungen von Segmenten der Körperoberfläche (Headsche Zonen,
Reflexzonen) zu bestimmten inneren Organen


Segmenttherapie
Bezeichnung naturheilkundlicher Behandlungsmethoden, bei denen durch das Setzen von therapeutischen Reizen auf oberflächliche Körperabschnitte (Segmente) über Nervenbahnen auf die zugeordneten inneren Organe eingewirkt wird. Spezielle Verfahren der Segmenttherapie sind u. a. das Schröpfen, die Neuraltherapie und die Bindegewebsmassage.
 

Sekundäre Pflanzenstoffe
Duft-, Aroma-, Bitter- oder Scharfstoffe (z. B. Flavonoide, Isoflavone, Phytoöstrogene) in Pflanzen mit gesundheitsfördernder (u. a. entzündungshemmender, krampflösender,

gefäßerweiternder, schweiß- und harntreibender) Wirkung.
 

Selbstheilung
Die Abwehrkraft des Organismus soll in der Lage sein, Erkrankungen aus eigener Kraft zu beheben. Wo dies nicht funktioniert, wird durch naturheilkundliche Heilmittel ein geeigneter, individuell dosierter therapeutischer Reiz gesetzt, der den Körper zur Selbstheilung anregen soll.

Selbstheilungskräfte
Fähigkeit zu autonomer Regulation und Autopoiese des Organismus

Selbstvergiftung
Selbstvergiftung aus dem Darm (intestinale Autointoxikation): Giftstoffe aus sich unter Bakterieneinfluss zersetzenden Randschichten des Darmschlauches werden ins Blut abgegeben und können dadurch den ganzen Organismus vergiften.

Serotonin
Gewebshormon. Wirkt als Überträgerstoff (Neurotransmitter) im Nervensystem. Neben Endorphinen und Encephalinen als schmerzminderndes, körpereigenes „Glückshormon„ bezeichnet.
 

Sinusitis
Nasennebenhöhlenentzündung
 

Skoliose

seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Verdrehungen und Verformungen der Wirbelkörper - Achse. Entsteht meist in der Pubertät und tritt bei Mädchen häufiger auf als bei Jungen. Im schlimmsten Fall können durch eine Verbiegung der Wirbelsäule Organfunktionen beeinträchtigt werden.
 

Spondylitis
Sonderform der Entzündung der Wirbelkörper. Symptome: heftige Rückenschmerzen und zunehmende Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule. Bei bakterieller Ursache Anzeichen einer allgemeinen Infektion.
 

Spondylolisthesis
(Wirbelgleiten) Verschiebung eines Wirbels nach vorne, vorwiegend im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule, meist  durch dauerhafte Fehl- und  Überbelastung. Begleiterscheinungen können ausstrahlende Schmerzen und neurologische Störungen sein (z. B. Empfindungsstörungen an den Beinen).
 

Sport
Ein vernünftiger dosierter Ausdauersport steigert die Durchblutung und Entsorgungsleistung der Haut. Bei Übertreibung hingegen sowie im Leistungssport müssen die Zellen mit verminderter Sauerstoffzufuhr auskommen – und schalten deshalb auf einen Stoffwechsel ohne Sauerstoff um (anaerobe Verbrennung). Dabei fällt jedoch vermehrt Milchsäure an – schmerzhafter Muskelkater entsteht.
 

Spurenelemente
Spurenelemente (z. B. Eisen, Jod, Kobalt, Fluor, Zink, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Chrom) kommen im Körper nur in sehr geringen Mengen vor. 



SCH

Schellong-Test
(Orthostaseversuch) Eine Methode, bei der das Verhalten des Kreislaufs beim Wechsel der Lage vom Liegen zum Stehen überprüft wird. Wird unter anderem bei unklarem Schwindel angewandt.
 

Scheuermann-Erkrankung
Entwicklungsstörung der Wirbelsäule, welche zu einer Deformierung des Rückens führt. Die Erkrankung tritt überwiegend bei Jungen auf (Beginn meist zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr)

 

Schlacken
Umgangssprachliche Bezeichnung für die im Stoffwechsel unter ungünstigen Umständen anfallenden schädlichen Endprodukte. Häufen sich Schlacken im Organismus etwa im Bindegewebe an, so werden dadurch die Zellen bei der Aufnahme von Sauerstoff und Nährstoffen sowie beim Abtransport von Stoffwechselendprodukten behindert.


Schleimstoffe
Pflanzliche Gruppe von Wirkstoffen, die eine zähflüssige Schicht auf den Schleimhäuten bilden. Sie wirken dadurch reiz-, husten- und schmerzlindernd.


Schonung
Bestandteil der Mayr-Kur: Möglichkeiten, den Verdauungstrakt zu entlasten, zu „schonen“ durch Heil- oder Teefasten, Milch-Semmel-Kur, schrittweise Erweiterung des Nahrungsangebotes, Einhaltung der Esskultur nach Mayr (vgl. Verhaltensregeln nach F. X. Mayr), Verzicht auf häufige Zwischenmahlzeiten, Verzicht auf schwere Mahlzeiten, kleine Abendmahlzeiten oder Verzicht auf die Abendmahlzeit. (Vgl. Säuberung)
 

Schröpfen
Schröpfen ist eine Reiz-Reaktions-Methode, die die Regulation des ganzen Organismus stimuliert: Durch einen gesetzten Reiz in einem Hautsegment (Dermatom) können die diesem Segment entsprechenden Organe auf kutiviszeralem Weg beeinflusst werden. Hinter diesem Prinzip steht die alte humoralpathologische Vorstellung, dass Krankheitsstoffe aus dem Körper geleitet werden können.
Beim unblutigen Schröpfen wird durch einen Sog (Unterdruck) eines Schröpfglases ein starker mechanischer Reiz ausgeübt, beim blutigen Schröpfen werden zusätzlich bis zu 300 ml Blut entzogen.
 

Schulung
Bestandteil der Mayr-Kur. Der Körper soll lernen, mit den Anforderungen des täglichen Lebens wieder besser fertig zu werden. Die Schulung besteht aus den Komponenten „Esskultur“, „Schulung des Essinstinktes“ und „Schulung der Darmmuskulatur“.
 

Schweiß
Schwitzen stellt eine natürliche Entgiftungs- und Entsäuerungsmaßnahme dar. Übler Geruch und vermehrtes Schwitzen ohne körperliche Anstrengung zeigen eine Überlastung der Entgiftungsorgane an. Die Entsorgungsleistung der Haut kann dann vor allem gesteigert werden durch eine Verbesserung der Hautdurchblutung (durch Sport und Bewegung, Wasseranwendungen nach Kneipp, Sauna, Trockenbürsten).



ST


Stimulatio
Stimulierendes Behandlungsprinzip der Naturheilkunde (die Behandlung mit einem therapeutischen Reiz). Über eine Verarbeitung soll der Organismus zu einer gesunden Reaktion veranlasst werden. Eine stimulierende Therapie regt den Organismus an, seine ihm eigene, individuelle und ihm gemäße Gesundheit aus eigener Kraft zurückzugewinnen. (Siehe auch Reiz-Reaktions-Prinzip)

Stoffwechsel
Alle Abläufe im biologischen Betrieb des Organismus: Nach Aufnahme der Nahrung wird diese im Magen-Darmkanal aufgenommen und in Blut und Zellen aufgenommen. Nach Verbrennung unter Sauerstoffverbrauch erfolgt die Ausscheidung der Endprodukte durch Niere, Darm, Haut, Lunge.
 

Stoffwechselprodukte
Bei der Umwandlung von Nährstoffen entstehen biochemische Prozesse (Verbrennungsprozesse).  Dabei fallen Stoffwechsel(end)produkte – Säuren wie Kohlen-, Milch- oder Schwefelsäure – an, die von einem gesunden Organismus in der Regel jedoch problemlos entsorgt werden können. Ist das Säure-Basen-Gleichgewicht gestört, kann die Verbrennung nur noch unvollständig ablaufen, und es entstehen verstärkt schädliche Nebenprodukte. Werden diese vom Organismus nicht mehr ausreichend abgebaut, bilden sich daraus saure Schlackenstoffe (z. B. Harnsäure), die sich anhäufen und den Organismus mehr und mehr belasten und übersäuern.
 

Stress
Nach dem Arzt H. Selye eine unspezifische normale Alarmreaktion der Drüsen auf einen schädigenden Reiz. Dysstress, Overstress als Disharmonie im vegetativen Nervensystem sowie seelische Überlastung können Funktionsstörung und Organkrankheiten nach sich ziehen sowie das Immunsystem lähmen. Körperlicher wie seelischer Stress verbraucht besonders viele basische Mineralstoffe und macht anfällig für Krankheiten.




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